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Hafer - Avena sativa
Während die Blütenstände von Weizen, Roggen und Gerste in einer Ähre dicht zusammengefaßt sind, ist die Haferrispe stark aufgelockert. Der Halm bleibt bei der Reife lange grün und wird dann schließlich rotgold. Das glatte, weiche Stroh ist reich an Mineralien und eignet sich daher für Futterzwecke. Neben der Gerste und dem Dinkel (Weizenart) gehört auch der Hafer zu den Spelzgetreiden. Er muß vor dem Gebrauch enthülst werden. In China kannte man jedoch schon lange einen spelzenfreien "Nackthafer" (Avena chinensis), der, in neuen Zuchtformen, nun auch bei uns immer öfter angebaut wird. Früher war der Hafer die beliebteste Getreidesorte der Bewohner Nordeuropas. Die Römer, die sich hauptsächlich von Weizen und Gerste ernährten, nannten die Germanen geringschätzig "Haferfresser". Seit altersher schätzte man die stark belebende Wirkung des Hafers. Noch im Mittelalter gehörte er zu den gebräuchlichsten Getreiden. Er regt den Stoffwechsel an und erhöht die körperlichen Kräfte. Nicht zu Unrecht sagt man: "Ihn sticht der Hafer". Verwendete Pflanzenteile
Inhaltsstoffe
Anwendungsgebiete
Nebenwirkungen | ||||||