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Myrrhe - Commiphora molmol
"Myrrha ist ein Gummi eines Baumes in Arabien, darauß es fleußt...Dienlich zu allerley Gebrechen, so von bösen faulen Feuchtigkeiten herkommen, zum alten Husten, Seiten, Brustwehe, Bauchfluß und rote Ruhr. Tödtet die Würm im Leib, vertreibt den stinckenden Athem, stärcket das böse faule Zahnfleisch und die wacklende Zähn mit Essig,... Myrrha mit Wein gesotten, und getruncken, macht wol dauen, und erwärmet den Magen..." soweit Lonicerus. Die Myrrhe wird seit mindestens 3 000 Jahren bei vielen Völkern als Räucher-, Kult- und Heilmittel verwendet. In Heliopolis verbrannten die alten Ägypter jeden Tag zur Mittagszeit Myrrhe. Das Sekret benutzten sie zur Einbalsamierung ihrer Toten. Vor allem der Magen wurde mit Myrrhe gefüllt. Das Myrrhenharz stammt von den Ästen des Myrrhenbaumes. Es ist ein sogenanntes Gummiharz, ein Gemisch aus Harz, ätherischem Öl und Schleim. Dieser Stoff tritt aus den Sekretgängen der Rinde als dicker blaßgelber Milchsaft aus, der beim Trocknen eine rötlich-braune Farbe annimmt. Durch Verletzen der Rinde wird die Ausbeute erhöht. Die Stammpflanze der Myrrhe wächst in Somaliland. Sie wird knapp 3 m hoch.
Verwendeter Pflanzenteil
Inhaltsstoffe
Eigenschaften
Anwendungsgebiete
Nebenwirkungen
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