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Weißdorn - Crataegus oxyacantha, monogyna, pentagyna, nigra, azarolus
Der Weißdorn ist am Rande von lichten Au-, Laub- oder Nadelwäldern häufig anzutreffen; sehr gerne in lichtem, weiträumigem Gebüsch, an Zäunen und Hecken. Der Dornen wegen eignet er sich sehr gut zur Umfriedung von Weiden, Grasland und Gärten. Die Blüten des bis zu fünf Meter hohen Strauches sind weiß (Name!). Der Fruchtknoten hat entweder einen oder zwei Griffel, die Früchte mit gelblichem Fleisch, außen scharlachrot gefärbt, haben entweder einen Kern (Crataegus monogyna) oder zwei (selten drei) Kerne (Crataegus oxyacantha). Diese botanische Eigenart hat dem Weißdorn zwar zwei wissenschaftliche Namen gegeben, für die Drogenkunde wie auch für die Volksheilkunde ist diese Unterscheidung jedoch ohne Belang. Zusätzlich werden auch ausländische Arten ausgewertet. Im Altertum dürfte der Weißdorn als Heilpflanze noch unbekannt gewesen sein. Systematische Forschung hat dem Weißdorn heute eine wichtige Stellung in der Therapie zugewiesen.
Verwendeter Pflanzenteil
Inhaltsstoffe
Eigenschaften
Anwendungsgebiete
Nebenwirkungen
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