Mr.WebCounter sagt,Sie sind der . Besucher auf dieser Seite

Eukalyptus - Eucalyptus globulus
Familie der Myrtengewächse - Myrtaceae

Die Heimat der zahlreichen Eukalyptusarten (ca. 600) ist Australien. Alle lieben ein warmes Klima. Sie werden in einer Reihe von tropischen Ländern gezogen und können bis zu 70 m hoch werden. 1856 wurde der Eukalyptusbaum für die Trockenlegung der von der Anopheleslarve (Malariaträgerin) bewohnten Sümpfe in Europa eingeführt. Die Moräste in der römischen Campagna und andere Sumpfgebiete des Mittelmeergebietes wurden damit aufgeforstet (Fieberheilbaum). Infolge des raschen Wachstums und des damit verbundenen großen Wasserverbrauches wurde der Wasserspiegel ziemlich rasch gesenkt und damit den Mücken ihre Brutplätze entzogen (indirekte Malariabekämpfung).

Die Blütenblätter der Eukalyptusarten sind zu einem starkrandigen, deckelförmigen Gebilde verwachsen, das später von den sich streckenden Staubblättern abgeworfen wird. Die Gattungsbezeichnung Eukalyptus weist auf dieses hervorstechende Merkmal hin (Von griechisch "eu" = gut und "kalyptein" = bedecken).

Eukalyptusrinde enthält bis zu 40 Prozent Gerbstoff und wird deshalb zum Gerben verwendet.

Verwendeter Pflanzenteil
Eukalyptusblätter - Folia Eucalypti.

Inhaltsstoffe
Ätherisches Öl mit bis zu 85 Prozent Eukalyptol (1,8 Cineol) von Alpha-Pinen und anderen Monoterpenen begleitet. Von den 170 Eukalyptusarten, die als Lieferanten für ätherisches Öl in Frage kommen, werden für die Pharmazie nur wenige Sorten ausgewertet. Voraussetzung dafür ist, daß die Essenzen cineolreich und phellandrenarm sind (Phellandren zeigt unerwünschte Herzwirkung). Zur Gewinnung des Öls werden Blätter und Zweigspitzen der Wasserdampfdestillation unterworfen. Dieses Rohöl behandelt man mit Lauge, um hustenreizende Begleitstoffe zu entfernen. Daraus resultiert das pharmazeutische Handelsprodukt mit einem Cineolgehalt um ca. 85 Prozent.

Eigenschaften
Das ätherische Öl und das Cineol werden nach Einnahme oder Einreibung durch die Lungen wieder ausgeschieden und wirken dort schleimlösend und desinfizierend. Es werden zahlreiche Präparate wie Inhalate, Einreibemittel, Hustenbonbons u.a. angeboten.

Anwendungsgebiete
Chronische Bronchitis; Entzündungen von Mund, Rachen, Nase; Erkrankungen der Harnorgane; rheumatische Beschwerden; Erkältungskrankheiten. Herstellung von Zahnpasten und Zahnwässern.

Nebenwirkungen
Bei innerlicher Anwendung können gelegentlich Übelkeit, Erbrechen, Durchfall auftreten.


Ihre Bestellung ?

[ zurück zur Naturapotheke ]