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Kiefer - Pinus palustris und Pinus
silvestris
Die Kiefer wächst in ca. 100 verschiedenen Arten zwischen dem Polarkreis und Äquator. Früher nannte man unsere heimische Kiefer auch Feuerbaum oder Fackelbaum. Das war in einer Zeit, in der es noch kein elektrisches Licht gab. Aus dem besonders harzreichen Holz schnitt man die sogenannten Kienspäne, die, manchmal noch in Harz oder Pech getaucht, als Fackeln dienten. Das Kiefernharz, auch Terpentin oder Balsam genannt, ist ein altes Heilmittel. Zur Gewinnung wird die Borke des Stammes entfernt und die Rinde und das darunterliegende Splintholz V-förmig eingeschnitten. Durch Wasserdampfdestillation wird das Terpentin in zwei Komponenten aufgetrennt: in das mit Wasserdampf flüchtige Terpentinöl und in den nichtflüchtigen Rückstand Kolophonium. Der Rückstand dient heute noch als Gleitmittel zum Bestreichen von Geigenbögen. Ein weiteres wichtiges Handelsprodukt ist das aus Nadeln und Zweigspitzen gewonnene ätherische Öl. Die wichtigsten Lieferanten für Pinaceen-Produkte sind die nordamerikanische Sumpfkiefer (P. palustris), die Seestrandkiefer (P. pinaster) des Mittelmeergebiets und unsere Waldkiefer, auch Föhre genannt (P. sylvestris). Verwendeter Pflanzenteil
Inhaltsstoffe
Eigenschaften
Anwendungsgebiete
Nebenwirkungen
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