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Rosmarin - Rosmarinus
officinalis
Der Rosmarin ist in Südeuropa zu Hause. Der frostempfindliche Strauch wird gelegentlich in Mitteleuropa und Nordamerika als Zierpflanze in Töpfen gezogen. Im klassischen Altertum war der Rosmarin der griechischen Göttin Aphrodite geweiht. Bei uns wurde er erst im Mittelalter als Haus- und Heilpflanze geschätzt. Die Mönche brachten ihn aus dem Süden über die Alpen in unsere Gegenden. Er erlangte Berühmtheit als "Aqua Reginae Hungariae"- Ungarischer Königinnengeist - ein Destillat aus frischen Rosmarinblüten. Dieses Mittel soll die 72jährige gelähmte Königin Isabella von Ungarn so verjüngt haben, daß der König von Polen um sie warb. 1675 erschien von einem unbekannten Autor ein "Rosmarinbüchlein" mit 200 Rezepten für "Curen un Arzeneyen". Rosmarin kommt als Trockenblume bei Shakespeare zweimal vor, in "Romeo und Julia" und in "Hamlet". In England ist heute noch vielfach der Rosmarin ein "Eheanzeiger": wo er gut gedeiht, soll die Frau ein strenges Regiment im Hause führen. Es soll daher vorkommen, daß Ehemänner dem Rosmarinstock nachts heimlich die Wurzeln abschneiden. Verwendeter Pflanzenteil
Inhaltsstoffe
Eigenschaften
Anwendungsgebiete
Nebenwirkungen
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