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Kapuzinerkresse - Tropaeolum majus
Die Kapuzinerkresse ist eine beliebte Balkon- und Gartenpflanze. Besonders auffallend sind die schildförmigen Blätter. Vom Hochsommer bis zum ersten Frost entfalten sich die gelben, orangen und roten gespornten Blüten. Ihre Heimat ist Peru. Im 16. Jahrhundert brachten die Spanier Samen dieser Pflanze nach Europa. Noch im selben Jahrhundert wurde sie bereits in den Kräuterbüchern erwähnt, und im Gebetbuch Albrechts V. von Bayern beschrieben und abgebildet. Blätter, Knospen und Blüten verleihen Salaten und Essig einen scharfen, würzigen Geschmack. Unreife Früchte sind ein guter Kapernersatz. Sie dürfen jedoch nicht in größeren Mengen verzehrt werden, da sie sonst stark abführend wirken. 1952 konnte die jahrhundertealte Wertschätzung der Heilpflanze bestätigt werden. Es wurden leichtflüchtige antibiotische Substanzen als Hauptwirkstoffe entdeckt. Die Nebenwirkstoffe sind noch unzureichend untersucht. In Peru behandelte man schon seit altersher die verschiedensten Wunden (auch infizierte) mit frischen Blättern der Kapuzinerkresse. Verwendeter Pflanzenteil
Inhaltsstoffe
Eigenschaften
Anwendungsgebiete
Gegenanzeigen
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| Dolmagin forte | Boehringer | Größe 50 Stck (N3) | 27,50 DM |
| Fichtolin | Schering | Größe 25 Stck(N2) | 16,45 DM |
| Sibirian Tropf | Merck | 100 ml | 21,70 DM |